Ultraleichte Bekleidung und Ausrüstung für Ultralight Trekking

The North Face Thunder Jacket – Daunenjacke mit 800 cuin aus der Summit Serie

Wie man in den letzten Wochen sehen konnte, waren bzw. sind auf der Suche nach einer idealen Daunenjacke für Steffi. Die HotOffer Aktion bei Globetrotter lud mal wieder ein, dass man dort zuschlug, denn es waren auch Daunenjacken unter den Angeboten.

Eine der Daunenjacken ist die The North Face Thunder Jacket gewesen, eine Jacke die uns schon damals in Köln gefiel.

Gründe für die Jacke gab es eigentlich mehrere. Wir hatten im Blog auch schon mal über die The North Face Crimptastic geschrieben, eine Daunenjacke in Hybridkonstruktion mit Polartec Elementen am Ellenbogen und an der Seite des Rumpfs. Prinzipiell ist die Jacke schon ideal gewesen, nachdenklich gestimmt, hat uns aber das Polartec, welches nicht so gut isolieren wird, wie Daune. Mit Kältebrücken hätten wir an den Stellen gerechnet, wo The North Face das Polartec verwendet.

Als Schwester der Crimptastic würden wir die The North Face Thunder Jacket beschreiben, denn sie stammt ebenfalls aus der Summit Serie von TNF und bietet eine Füllung von 800 cuin. Die Thunder Jacket ist für uns reizvoller, weil sie am ganzen Oberkörper Daunenfüllung bietet und somit keine Kältebrücken entstehen sollten.

Schöner finden wir sie auch noch, da sie kleinere Daunenkammern hat, als die Crimptastic und dadurch eine ansprechende Optik.

Vorraussetzung für eine Daunenjacke war zum einen eine hochwertige Daunenqualität, somit jenseits der 700, im Idealfall ab 800 cuin. Dazu sollte sie im Verhältnis zur Daunenmasse noch sehr leicht sein und nicht nur für den kühlen Herbsttag geeignet sein, sondern auch mal Temperaturen von -5 bis +5 ° C trotzen.

Einsatzgebiet

Eingesetzt würde die Daunenjacke auf Touren im hohen Norden, beim abendlichen Sitzen/Kochen/Landschaft genießen im Camp und auch auf Touren mit der übrigen Redaktion von RouteAlpin in den Bergen. Auch wenn man gerade beim letzteren Punkt eher eine Daunenjacke hätte, bei der man sich mehr bewegen kann, dürfte die TNF Thunder sicherlich ausreichend sein.

Taschen und Verstaumöglichkeiten

Die The North Face Thunder bietet an sich sonst nichts Besonderes an. Als eine „vernünftige“ Jacke bietet sie  zwei Einschubtaschen vorne und eine Innentasche auf Brusthöhe. Groß genug um Kleinkram zu verstauen oder den Händen Wärme zu bieten, aber auch um die The North Face Tunder bei Nichtgebrauch zu verpacken.

Wetterschutz

Für eine Isolationsjacke in unseren Augen eigentlich selbstverständlich, jedoch nicht immer gesehen, besitzt die Daunenjacke elastische Ärmelbündchen und einenverborgenen Saumzug.

Durch eine DWR Imprägnierung ist der Außenstoff wasserabweisend.

Gewicht

Das Gewicht ist in der Damenvariante mit 280 g schön leicht, eben ideal, um auf Touren im Rucksackgewicht nicht negativ aufzufallen.

Material

The North Face gibt das Material der Daunenjacke mit 20D 35 g/m2 100% Nylon-Ripstop-Ciré mit DWR an.

In der Jacke erkennt man, dass bei der Jacke Pertex Quantum verwendet wurde. Für die Isolation sorgt 800er Gänsedaunenfüllung. In welchem Verhältnis haben wir sowohl bei The North Face, als auch auf Händlerseiten keine Angabe gefunden.

Fazit

Die Daunenjacke macht einen sehr guten Eindruck, wie eigentlich fast alles, was wir bislang von The North Face in den Händen halten konnten.

Beim Blick auf die Daunenjacke fällt einem als Vergleichsprodukt die Patagonia Down Sweater an, die genauso stark bzw. schwach „bauscht“. Verglichen mit der The North Face Crimptastic ist die The North Face Thunder etwas „schwächer auf der Brust“, denn bei der Crimptastic muss bei gleicher Cuin Zahl die Menge der Daunen höher liegen, als bei der Thunder an den gleichen Stellen.

Testen konnten wir die Daunenjacke leider nicht. Für Skandinavien rechne ich damit, dass Steffi während der Tour eine Schicht Fleece trägt und darüber die Daunenjacke benötigen würde. Aus dem Grund hatten wir die Daunenjacke in der einzig verbliebenen Größe bestellt, die leider in einer Nummer größer als normal ist. Sie war nun leider auch noch mit Fleece zu groß.

Die Suche nach einer Daunenjacke geht somit weiter 😉

Weitere Bilder von der The North Face Daunenjacke

The North Face Thunder Jacket W
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About the Author

Seit gut 10 Jahren stets ultraleicht auf Tour im hohen Norden und in Südeuropa. Auf Tour ist man selbst als Grammjäger unterwegs und greift dort gern aus Überzeugung zur leichten Ausrüstung und Bekleidung, wobei dies jedoch eher "gemäßigt" praktiziert wird. "Grenzwertige" Experimente im nicht minder interessanten "super-ultralight backpacking"-Bereich finden hingegen meist am Wochenende auf kurzen Touren statt. Das Ergebnis ist hoffentlich eine interessante Mischung aller Facetten des Leichtgewichtswandern auf Ultraleicht-Trekking.

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