Ultraleichte Bekleidung und Ausrüstung für Ultralight Trekking

RaidLight ULTRALIGHT Jacke – Leichter Windbreaker mit Kapuze

Sei es beim Laufen oder beim gewichtsorientierten Trekking, das Packmaß und das Gewicht muss stimmen. Die klassische Softshell wird gern Zuhause gelassen, denn eine Jacke aus Ripstop Nylon ist ebenfalls als Windbreaker perfekt und bei gleicher Nutzung wie eine Softshell auch um einiges leichter.

Jeder kennt die Klassiker aus dem Hause Montane, Norrona, TNF oder Vaude. Man selbst hatte sicherlich schon jedes Modell mit und ohne Kapuze in Gebrauch. Wie schaut es hingegen aus bei der kleinen aber sehr feinen Schmiede RAIDLIGHT? Hat schon jemand die RaidLight Ultralight Jacke in Betracht gezogen?

Größe & Gewicht

Die Jacke wiegt knapp 100 g und bietet mit 10x 5 cm ein optimales Packmaß, um es in der Hüfttasche, Rückentasche oder Rucksack zu verstauen. Sicherlich gibt es noch leichtere Jacken, aber bei der RaidLight kann das Komplettpaket gefallen.

Details die unnötig Gewicht kosten blieben unberücksichtigt, Dinge die einen Sinn ergeben blieben an der Jacke dran und erfreuen den Träger beim Gebrauch.

Farbauswahl

Farblich geht man keine Kompromisse ein, denn es gibt nur die eine Farbe und die ist noch dazu recht neutral, so dass man sie eigentlich überall, beim Radeln, Laufen, Trekking, Wandern oder auch auf Reisen nutzen kann, ohne dass man sich gerade wie in der Ausübung einer Sportart angezogen fühlen muss.

100% Blickdicht ist die Jacke leider nicht, aber die Transparenz des Stoffes wäre wohl eher im Alltag als auf Tour oder beim Laufen ein KO-Ausschluß-Kriterium.

Klein verpackt…

Entgegen den Lösungen anderer Marken, dient die RV-Tasche gleichzeitig als Packsack  für die Jacke. Keine weitere Tasche, Netz oder dergleichen was man unterwegs verlieren könnte bzw. unnötig das Gesamtgewicht hochtreibt.

Unterm Strich wäre das Packmaß zwar keine Orange, Apfelsine, Apfel, usw. mehr wie man es z.B. bei Montane immer publiziert, es wäre jedoch als etwas längere Dose im Rahmen einer Red Bull Dose, die ja nun auch nicht größer ist.

Kapuze – auch einstellbar

Eine Kapuze muss nicht immer nur eine Kapuze sein, gerade bei einer Jacke für Wind- und Wetterschutz sollten Kapuzen optimal passen und sich eigentlich immer einstellen lassen.

Kordelzüge links und rechts bieten genügend Einstellmöglichkeiten bei der RAIDLIGHT Jacke und der wasserdichte RV lässt sich für den kompletten Schutz auch recht hoch schließen.

Ärmelbund

Der Ärmelbund ist auch nicht mit Klettverschluss ausgestattet, sondern elastisch und passt sich somit dem Handgelenk an. Sicherlich eine Frage des Geschmack, denn gerade mit Blick auf das Tragen von Uhren oder Handschuhen wäre Klettverschluss in manchen Situationen komfortabler. Wer kennt es nicht, erst das mühsame hochstreifen über die Uhr um zu sehen wie spät es ist und dann wieder den Ärmel darüber ziehen. Mit Klett ginge es natürlich alles etwas einfacher.

Sehr gut, nicht nur beim Laufen sind die eingenähten Daumenschlaufen in Form von elastischen Bändern.

Sicherheit im Dunkeln

Beim Trekking wohl weniger von Bedeutung, beim Laufen in der Dunkelheit aber schon eher, sind die reflektierenden Stellen in Form von Logo & Co vorne und hinten. In Kombination mit der eigentlichen Farbe der Jacke, fallen diese Stellen am Tag nicht so sehr auf, abends bzw. nachts natürlich umso besser. Da man selber nicht ein Freund dieser Stellen bei einer „Trekkingjacke“ ist, wäre hier eine gute Lösung gefunden worden.

Fazit

Getestet wird die Jacke gerade eifrig beim Laufen und als Windbreaker bei Trekkingtouren. Zu einem Preis von 54 € auf der Raidlight Seite bekommt man eine  sehr gute Jacke für den Preis geboten. Gerade das angesprochene Gesamtpaket mit guter Kapuze, Daumenschlaufen, Tasche und der Verstaumöglichkeiten darin können eigentlich nur jedem Läufer und Wanderer gefallen.

Der Artikel wurde uns vom Hersteller oder Shop zu Testzwecken und zur Produktvorstellung zur Verfügung gestellt. Unsere Meinungen & Bewertungen sind jedoch unabhängig von Samples oder Vorgaben irgendeiner Art.
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About the Author

Seit gut 10 Jahren stets ultraleicht auf Tour im hohen Norden und in Südeuropa. Auf Tour ist man selbst als Grammjäger unterwegs und greift dort gern aus Überzeugung zur leichten Ausrüstung und Bekleidung, wobei dies jedoch eher "gemäßigt" praktiziert wird. "Grenzwertige" Experimente im nicht minder interessanten "super-ultralight backpacking"-Bereich finden hingegen meist am Wochenende auf kurzen Touren statt. Das Ergebnis ist hoffentlich eine interessante Mischung aller Facetten des Leichtgewichtswandern auf Ultraleicht-Trekking.

2 Enlightened Replies

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  1. wanderlust sagt:

    und wie gefiel dir die jacke?

    wie ist die atmungsaktivität?

    • Christian | UL-Trekking.de sagt:

      Hallöchen

      …damals sehr gut. Die Daumenschlaufen und die Kapuze waren klasse. Bin ja von einer Montane Featherlite Smock ausgegangen und hatte zwischendurch eine schwerere Norrona Bitihorn Aero 60. In derem Verhältnis war die RaidLight einsame Spitze. Nun habe ich eine adidas Zupalite und nun ist die Jacke für mich in dem Gebiet das NonPlusUltra, da dort eben auch unter den Achseln dehnbares Material eingearbeitet wurde und die Jacke nun vielleicht auch atmungsaktiver als reine „Nylon“ Windbreaker ist bzw. mehr Bewegungsfreiheit bietet.

      Würdest du mich also fragen, welche Jacke ich Dir nach derzeitigem Stand empfehlen kann, dann wohl nur die Zupalite.

      Viele Grüße

      Christian

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