Ultraleichte Bekleidung und Ausrüstung für Ultralight Trekking

Fenix HL10 – Ultrakompakt, leicht und satte 70 Lumen im Stirnlampen-Review

Wenn die Stirnlampe neben einem niedrigen Gewicht auch noch Leistung haben soll, dann präsentieren wir heute vielleicht genau die richtige Lampe. Klar es gibt mit der Black Diamond Ion (30 g mit Batterie) oder der Petzl e+Lite (27 g) leichtere Lampen, die wir allesamt selber für Touren dabei haben, aber beide Lampen haben z.B. den Nachteil, dass man die Batterien nicht umbedingt für andere Geräte braucht bzw. die Leistung der Lampen eher nur im Notfall reicht.

Fenix HL 10 im Review

Fenix HL 10 im Review

Neben dem Detail, dass die Stirnlampe von Fenix mit einer einzelnen, gängigeren 1 AAA Batterie (Ni-MH, Alkaline) betrieben wird, bietet die Fenix HL 10 auch noch stattliche 70 Lumen. Lässt man die HL 10 jedoch auf diesem Helligkeitsmodus, so kann man lediglich für 50 Minuten mit Licht rechnen. Tourt man zu Zweit und befindet sich neben dem Modus auch noch gerade im Gespräch, so macht man sich durch das grelle Licht auch keine Freunde.
In die Fenix HL 10 schaut man nicht zweimal rein

In die Fenix HL 10 schaut man nicht zweimal rein

Der mittlere der drei Helligkeitsmodi schafft immerhin 27 Lumen für 2 Stunden 45 Min und der niedrigste Modus noch 3 Lumen für 27 Stunden. Für eine weitgehend konstante Helligkeit ist die Lampe digital geregelt und über eine einzelne Taste bedienbar. Die maximale Leuchtweite beträgt 15 Meter. Für die Helligkeit sorgt eine Cree Cree XP-E LED mit 50.000 Stunden Lebensdauer. Wasserfest gem. IPX 8 (30 Minuten bis 2 Meter Wassertiefe) ist die Lampe ebenfalls.
Fenix HL 10 im Review

Fenix HL 10 im Review

Das Gewicht ist natürlich beim Leichtgewichtswandern nicht nebensächlich, auch wenn man hier mit zweierlei Massstäben messen mag. Ohne Batterien kommt man auf ein Gewicht von 45,2 Gramm. Nimmt man die Größe von 69.5mm (Length) ×29.2mm (Width) ×28.2mm (Height), so passt die Lampe in absolut jede Hüftgurttasche vom Rucksack oder eben auch in die Hosentasche. Die Lampe selber ist dabei nur in das Stirnband nebst Box eingeclipt. Durch das lockere einclippen kann man natürlich in der Halterung auch das Lichtfeld so hoch oder runter drehen, wie man es eben gern hätte. Hierfür einfach die Lampe in die jeweilige Richtung drehen. Was letztendlich fehlen könnte, aber auch die beiden anderen Lampen nicht besitzten, wäre nun eine Streulinse, aber wie man bei den Bildern in der Galerie sehen kann, hat man auch ohne Streulinse ein breites Areal abgedeckt. Dies geht dann wohl eher zu Lasten der Entfernung, wo eben auch „nur“ 15 Meter auf der Habenseite steht.
Fenix HL 10 im Review

Fenix HL 10 im Review

Nicht weniger praktikabel ist es daher, wenn man nun alles auf die reine Lampe reduziert, denn das schöne an der Fenix Lampe ist, dass man sie auch gänzlich ohne Stirnband und Halterung z.B. am Schlüsselbund befestigen kann und so von den 45,2 g auch noch mal runter kommt. Am Deckel zum Batteriefach befindet sich eine Mini-Öse, durch deren Loch man eine Schnurr oder Ring fädeln kann.

Fenix HL 10 im Review

Fenix HL 10 im Review

Lieferumfang:
° Fenix HL10
° Batterie
° O-Ring

Fenix HL 10 im Test

Fenix HL 10 im Test

Fazit

Mit Blick auf die zuvor genannten Lampen ION und e+Lite macht für uns die Fenix HL10 den deutlich sympathischeren Eindruck. Preislich liegt man bei knapp unter 30 €, wobei man gerade bei den elektronischen Geräte auch die Folgekosten sehen sollte und da wirkt die Energieversorgung mittels einer AAA Batterie deutlich günstiger, als mit den übrigen Exoten.

Nur eine Taste bei der Fenix HL 10

Nur eine Taste bei der Fenix HL 10

Betrachtet man aber rein die Helligkeit und den Lichtkegel der Lampe, so sind wir bislang mit der Lampe sehr zufrieden. Der hellste Modus, den wir wiederum eher als Boost-Modus für Nachtwanderungen mal verwenden, reicht zwar nicht ewig, aber für den kurzen Moment kann man sich einen sehr guten Überblick im Gelände verschaffen und zugleich mit dem mittleren Lichtmodus die Wanderung in der Dunkelheit fortsetzen. Der schwächste Modus ist bei uns dann wiederum im Camp beim Kochen oder beim Kartenstudium in Gebrauch.

Erhältlich wäre die Stirnlampe u.a. im FlashLightShop für 29,95 €. Farbvariationen gibt es bei dieser Lampe jedoch nicht, da sie nur in „orange“ produziert wird.

Alle Bilder in der Galerie

 

Der Artikel wurde uns vom Hersteller oder Shop zu Testzwecken und zur Produktvorstellung zur Verfügung gestellt. Unsere Meinungen & Bewertungen sind jedoch unabhängig von Samples oder Vorgaben irgendeiner Art.
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About the Author

Seit gut 10 Jahren stets ultraleicht auf Tour im hohen Norden und in Südeuropa. Auf Tour ist man selbst als Grammjäger unterwegs und greift dort gern aus Überzeugung zur leichten Ausrüstung und Bekleidung, wobei dies jedoch eher "gemäßigt" praktiziert wird. "Grenzwertige" Experimente im nicht minder interessanten "super-ultralight backpacking"-Bereich finden hingegen meist am Wochenende auf kurzen Touren statt. Das Ergebnis ist hoffentlich eine interessante Mischung aller Facetten des Leichtgewichtswandern auf Ultraleicht-Trekking.

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